Brancheninformation Aktuell

Reifen jetzt mit Sound-Kennzeichnung.

Seit dem 1. Oktober 2009 ist die neue Sound-Kennzeichnung für Autoreifen in Kraft. Wie der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart mitteilte, ist jetzt ein "S" auf der Reifenflanke markiert. Es zeigt an, dass die Lautstärken-Vorgabe der Europäischen Union (EU) für Reifen erfüllt wird. Die EU hat diese Grenzwerte für die Abrollgeräusche bei Autoreifen festgelegt.

Laut ACE hat die EU ein abgestuftes Verkaufsverbot für Reifen ohne "S"-Kennzeichnung erlassen. Danach greift die Regelung zunächst nur bei Reifen, deren Laufflächenbreite bis 185 Millimeter beträgt. Vom 1. Oktober 2010 an gilt diese Regelung auch für Pkw-Reifen über 185 bis 205 Millimeter Querschnittsbreite. Von Oktober 2011 an dürfen auch keine Reifen mehr über 215 Millimeter ohne "S"-Kennzeichnung vertrieben werden. Beim Kauf neuer Reifen sollten sich Kunden daher vom Reifenhändler das "S"-Zertifikat zeigen und auf der Rechnung das Fabrikat bestätigen lassen.

Die Übergangsregelung sieht allerdings auch vor, dass selbst Reifen ohne Markierung nach dem 1. Oktober verkauft werden dürfen. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Zertifikat der Typgenehmigungsbehörde. Dieses muss eine Bestätigung enthalten, dass die entsprechenden Geräuschanforderungen nach EU-Richtlinie erfüllt werden.

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Mehr als 1.000 kostenlose Checklisten und Tipps für Unternehmer und Privatpersonen.

Wer heiratet, weiß oft nicht, wie er die Planung beginnen soll. Wer seinen Job verliert, will schnell erfahren, ob Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, wie eine gute Bewerbung geschrieben wird und was beim Abschluss des neuen Arbeitsvertrages beachten werden muss.

Ein Unternehmer wiederum muss wissen, wie er Konflikte unter den Mitarbeitern professionell lösen, Messeauftritte planen oder den Arbeitsschutz organisieren kann.

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Zeitarbeit ist Frühindikator.

Wie auch der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) bestätigt nun auch der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) einen Nachfrage-Zuwachs in der Zeitarbeitsbranche. Der Anstieg im Juni diesen Jahres ist jedoch nur ein zartes Plänzchen, denn für einen erkennbaren Aufschwung muss sich der positive Trend in den nächsten Monaten bestätigen.

Die Zahlen der Zeitarbeitsbranche gelten als Frühindikator der Konjunktur, da bei einem Aufschwung hier die ersten Neueinstellungen gemeldet werden. Trotz der schwer angeschlagen deutschen Wirtschaft kann die Zeitarbeitsbranche dennoch den Nachfrage-Zuwachs an vakanten Fachkräften bestätigen.

Es gilt festzuhalten, dass auch in Krisenzeiten qualifiziertes Personal in den Unternehmen gesucht wird. Die Entwicklungen der nächsten Monate werden zeigen, ob ein Aufwärtstrend und eine Entspannung des allgemeinen Arbeitsmarktes erkennbar ist.

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Zukunft Zeitarbeit.

Volker Enkert, Präsident des Bundesverbandes für Zeitarbeit (BZA), sieht eine weitere positive Entwicklung im Bereich der Zeitarbeit. Bereits für 2010 prognostizierte er, dass die Anzahl der beschäftigten auf Zeitarbeitsbasis die Millionengrenze überschreite. Bis 2015 werde sich sogar die Zahl verdoppeln.

Auch bei der Verabschiedung eines Mindestlohns ist Enkert optimistisch. Die Weichen sind gestellt und die notwendigen Maßnahmen werden bis 2011 abgeschlossen sein, da dieses Datum eng mit der Öffnung des Arbeitsmarktes in Osteuropa verknüpft ist und ohne Mindestlohn jeder Tariflohn unterboten werden würde.

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Die Weichen auf Qualifizierung stellen.

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise und die spürbar rückläufige Auftragslage setzen den Arbeitsmarkt unter Druck. Derzeit reagiert die Mehrheit der Unternehmen mit Abbau von Zeitguthaben und Betriebsferien auf diese schwierige Situation, die jedoch mit Blick in die Zukunft erahnen lässt, dass 2009 mehr Kurzarbeit in bestimmten Branchen an der Tagesordnung stehen wird.

Die Krise ist jedoch auch die Chance, sein Personal strategisch auf den nächsten Aufschwung vorzubereiten und personelle Überkapazitäten für gut ausgewählte Aufqualifizierungsangebote zu nutzen. Ein Investment, welches sich rechnet, denn vor kurzem war es noch der Fachkräftemangel, der uns große Sorgen bereitet hat und allgegenwärtig spürbar war.

Wer jetzt aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, wird zu den Gewinnern von morgen gehören.

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Neuer Ausbildungsberuf spricht junge Menschen an.

Seit August diesen Jahres ist es amtlich, die Lehre zum Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau wurde staatlich anerkannt.

Innerhalb der dreijährigen Ausbildungszeit (Abschluss IHK) erhalten die jungen angehenden Kaufleute fundiertes Wissen, welches ihnen das Rüstzeug für die spätere Tätigkeit in Leiharbeitsfirmen und Personalabteilungen gibt. Der Industrie- und Handelskammertag teilte bereits mit, dass das Interesse der Schulabgänger an diesem Berufsbild groß sei.

Wir wünschen allen Ausbildungsstartern an dieser Stelle viel Glück und freuen uns auf den Nachwuchs in unserer Branche.

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Trendwende  am  Arbeitsmarkt?  Ein  paar Gedanken zur Sockelarbeitslosigkeit …

Von  Krise  zu  Krise  ist  die  Zahl  der  Erwerbslosen  in  Deutschland  gestiegen.  Im  nachfolgenden  Aufschwung  gelang  es  nie, diese  verfestigte  Sockelarbeitslosigkeit  wieder  abzubauen.

Der  aktuelle  Aufschwung  bildet  eine  Ausnahme:  Heute  sind  eine  halbe  Million  Menschen  weniger  erwerbslos  als  am  Ende  des New‐Economy‐Booms  2001.  Experten  führen dies  auf  die  Arbeitsmarktreformen  zurück. Auch  die  Zeitarbeit  erlebte  dadurch  einen kräftigen Anstieg.

Quelle: www.prosoft.org

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Westeuropäische Zeitarbeitsbranche durchbricht die 100 Mrd. Euro-Schallmauer.

Die Zeitarbeitsbranche in Westeuropa wuchs 2006 um 12,0% und erzielte das höchste Wachstum der vergangenen Jahre. Der Umsatz aller Personaldienstleistungen der Zeitarbeitsunternehmen überschritt mit 100,87 Mrd. Euro erstmals die magische 100- Milliarden-Euro-Grenze, ersichtlich in der soeben erschienenen Studie von InterConnection Consulting aus Wien. Ein noch stärkeres Wachstum wurde durch die fortschreitende Sättigung der zwei größten Zeitarbeitsmärkte in Großbritannien (+6,7%) und Frankreich (+8,5%) gebremst. Dagegen verzeichneten die Märkte Nordeuropas (+25,5%), der Niederlande (+17,1%), Italiens (+22,7%) und Deutschlands (+24,9%) im Jahre 2006 hohe zweistellige Wachstumsraten.

Zeitarbeit bleibt das Hauptstandbein

Zeitarbeit bleibt mehr denn je das Hauptstandbein der Unternehmen. Insgesamt werden knapp 90% bzw. 90,51 Mrd. € des Umsatzes mit zeitlich befristeten Personaldienstleistungen wie Zeitarbeit oder "Management on Time" erwirtschaft, während die Vermittlung von permanenten Arbeitskräften europaweit eine Anteil von 10% (10,22 Mrd. €) erbringt. Nachdem in den letzten Jahren der Anteil der permanenten Vermittlung kontinuierlich zugenommen hatte, war 2006 eine erstmals wieder eine Trendwende zu erkennen, die sich bis 2010 in höheren durchschnittlichen Wachstumsraten für die klassische Zeitarbeit (9,7% zu 8,7%) niederschlagen wird. Insgesamt waren in Europa zum Jahreswechsel 2006/2007 über 3,765 Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der Zeitarbeit beschäftigt.

Regionale Unterschiede prägen das Bild

Der europäische Zeitarbeitsmarkt ist weit davon entfernt, ein homogener Markt zu sein. Regionale Unterschiede werden offenkundig. Während in den skandinavischen Ländern Dienstleistungen und administrative Leistungen einen Anteil von 53% ausmachen, haben andere Länder wie Österreich (55%), Italien (50%) oder auch Belgien (42%) einen um einiges höheren Industrieanteil. Ähnlich sieht es mit dem Qualifikationsniveau aus. Während in den Ländern wie Italien (55%) und Österreich (55%) der Anteil der unausgebildeten Hilfskräfte überdimensional hoch ist (Gesamtmarkt: 30,2%), haben Länder mit großer Zeitarbeitstradition wie Großbritannien und die Niederlande einen vergleichsweise niedrigen Hilfsarbeiteranteil von 22%. Auch die Gesetzgebung in den einzelnen Ländern ist, trotz zahlreicher Deregulierungen in den letzten Jahren, bezüglich Entlohnung und maximaler Einsatzzeit noch lange nicht harmonisiert.

Elefantenhochzeit wirbelt die Top-5 durcheinander

Die Top 5 Unternehmen in Europa spielen in einer eigenen Liga. Zusammen verzeichnen Adecco, Manpower, Randstad, Vedior und USG insgesamt 30,3% des Marktes, während die fünf folgenden Unternehmen zusammen auf 14,5% kommen. Starkes Marktwachstum wird vor allem durch Übernahmen von attraktiven regionalen Marktteilnehmern, für die es in allen Märkten derzeit noch genug Platz gibt, generiert. Die soeben gemeldete Elefantenhochzeit von Randstad und Vedior, die als Nummer 3 und 4 des Marktes das zweitgrößte Zeitarbeitsunternehmen weltweit entstehen lassen, wirbelt die Spitze für 2008 gehörig durcheinander.

Penetrationsrate aller Länder liegt bei 2,3%

Quer durch Westeuropa hält der Trend an, dass die Nachfrage nach Zeitarbeit steigt. Mit einer Penetrationsrate (=Anteil der Zeitarbeiter an der gesamten Arbeitsbevölkerung) von 2,3% ist Europa noch weit von der für 2010 avisierten Marke von 3,0% entfernt. Vor allem die nordischen Länder Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen, sowie der Süden Europas (Italien und Spanien) verzeichnen Quoten um oder unter 1% und versprechen noch viel Potential für die Zukunft.

Qualifizierten Mitarbeiter verzweifelt gesucht

Wegen der oben genannten Trends prognostiziert die InterConnection Consulting Group eine viel versprechende Zukunft und gesundes Wachstum für alle Zeitarbeitsmärkte in Westeuropa. Die Wachstumsraten werden auch in den folgenden Jahren auf konstant hohem Niveau verbleiben, auch wenn einige europäische Zeitarbeitsmärkte erste Zeichen der Sättigung zeigen. Zudem tritt auch in der Zeitarbeit der Facharbeitermangel immer mehr zu Tage. Die osteuropäischen Arbeitsmärkte, gern gesehen als Lieferanten von Handwerkern und Fachkräften, sind fast leergefegt, deshalb müssen neue Wege der Rekrutierung und der Aus- und Weiterbildung gefunden werden. Hier wird auch der Zeitarbeitsbranche als einer der Jobmotoren in Westeuropa eine neue, wichtige Aufgabe zukommen.

Das IC Market Tracking® ist eine regelmäßig für die unterschiedlichsten Branchen durchgeführte Markt- und Branchenanalyse, wobei wesentliche Informationen für nationale, europäische und internationale Märkte erhoben und analysiert werden.

Die Studie IC Market Tracking® Zeitarbeit in Westeuropa 2007 (Umfang: ca. 1.000 Seiten plus Rohdaten als Pivot-Tabelle) ist bei der InterConnection Consulting Group zum Preis von € 9,950,- erhältlich; die verschiedenen Regionen sind auch separat erhältlich (Deutschland um € 3.950; Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Großbritannien um jeweils € 2.950; Österreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz um jeweils €1.950). Die InterConnection Consulting Group ist eines der führenden europäischen Marktforschungsinstitute im Bereich industrienaher Dienstleistungen. Der Fokus liegt auf komplexer branchenorientierter Marktforschung. Neben dem Zeitarbeitsmarkt werden in rund 30 verschiedenen Branchen regelmäßig Marktstudien, inklusive Wettbewerbs- und Distributionsanalysen, in allen europäischen Ländern erstellt. Zudem werden laufend Auftragsstudien für die Bereiche Markenwert, Preisfindung, Produkttest, Zufriedenheit sowie Markt- und Distributionsanalysen durchgeführt.

Quelle: www.prosoft.org

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Personalentwicklung muss Zeichen der Zeit erkennen.

Es vergeht kaum ein Tag in den Medien, wo nicht über den Mangel an Fachkräften in Deutschland berichtet wird. Eine Studie vom VDI Wissensforum hat nun dazu interessantes ermittelt: Die 800 befragten Personalentscheider und 500 Ingenieure machten in erster Linie den Personalentwicklern den Vorwurf, das Potenzial der eigenen Fachkräfte nicht zu erkennen. Es fehlte an gezielten Weiterbildungsangeboten, welche die unternehmensbedingten Bedürfnisse sowie die einzelnen Stärken der Fachkräfte mit einfasst und entsprechend fördert. Vor allen sind Klein- und mittelständische Unternehmen davon betroffen. Sie leiden insbesondere am akuten Fachkräftemangel.

Der investive Anteil in den Weiterbildungskosten sollte nach Expertenmeinung steigen, denn allein durch den demographischen Wandel lässt sich die Lücke von fehlenden qualifizierten Kräften nicht mehr schließen. Die Studie macht auch deutlich, dass es einen destruktiven Trend in der Weiterbildung gibt. Gemeint ist die Spezialisierung. Jedoch wird von Fachkräften in der beruflichen Realität oft eine generalistische Kompetenz gefordert. Insgesamt keine leichten Zeiten für Personalentwickler, die sich den enormen Herausforderungen stellen müssen - zum Einen, das Human Capital im eigenen Hause zu binden, zum Anderem aber auch, es weiter auszubauen.

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Studie  der  Uni  Bielefeld  sagt  Boom  bis  2020  voraus.

Das  ist  das  Fazit  einer  bislang  unveröffentlichten  Studie  des  renommierten  Demographie‐Wissenschaftlers Herwig  Birg  (Uni  Bielefeld).  Demnach  wächst  die  Zahl  der  Zeitarbeiter  (für  die  der  DGB‐Mindestlohn  von 7,15  Euro  gilt)  von  gut  500  000  (2006)  auf  bis zu  1,4  Mio.  (2020).  Die  vermittelten  über  50-Jährigen bauen dabei ihren Anteil stark aus.

Eine  neue  EU‐weite  Untersuchung  (Bain)  belegt,  dass  Zeitarbeit  bislang  kaum  Dauer-Arbeitsplätze  verdrängt  hat:  80  Prozent  der Zeitarbeit‐Jobs  hätte  es  in  anderer  Form  überhaupt nicht gegeben.

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Flexibilitätsmotor Zeitarbeit mit neuen Rekordmarken.

Die gewerbliche Zeitarbeitbranche beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2006 nach der heute veröffentlichten amtlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit 631.076 Zeitarbeitnehmer. Das sind rund 167.000 Mitarbeiter mehr als im Vergleichsmonat 2005 (+ 36 Prozent) und ein neuer Branchenrekord. Damit bestätigen die aktualisierten Daten, dass in der Zeitarbeitbranche neue und zusätzliche Arbeitsplätze entstanden sind. "Die Gründe für das Wachstum liegen auf der Hand", so Bundesgeschäftsführer Werner Stolz vom Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). "Der Bedarf der deutschen Wirtschaft nach mehr Flexibilität ist durch den konjunkturellen Aufschwung der Wirtschaft deutlich gestiegen. Dies hat die Nachfrage nach Personaldienstleistungen massiv beflügelt." Drei Jahre nach dem Inkrafttreten des durch das Gesetz für moderne Dienstleistungen reformierten Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes zieht Stolz eine positive Zwischenbilanz: "Die Reform nützt gerade auch den Erwerbslosen, da sie vielfach über die Zeitarbeit wieder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt erhalten."

Fast 68 Prozent waren vorher arbeitslos und bekamen so eine Chance, ihre Fähigkeiten wieder den Betrieben zur Verfügung stellen zu dürfen. Der Anteil an Beschäftigten aus dem Bereich Metall- und Elektroberufe ist in 2006 mit rund 25 Prozent gegenüber 2005 in etwa konstant geblieben. Ebenso der Helferanteil mit rund 33 Prozent. Schon jetzt verzeichnen die Zeitarbeitunternehmen einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. So kann die Nachfrage nach gut ausgebildeten Facharbeitern, Technikern und Ingenieuren zuweilen nicht befriedigt werden. Ein weiterer Wachstumssektor ist der Dienstleistungsbereich, der inzwischen auf einen Einsatzanteil von fast 16 Prozent kommt. Hier fanden vor allem Frauen eine Beschäftigung. Einen Anstieg verzeichnen auch die technischen Berufe wie etwa Ingenieure, in dem in den vergangenen zwei Jahren rund 9.630 Personen zusätzlich beschäftigt wurden.

Der iGZ schätzt den Umsatz der gewerblichen Zeitarbeit in 2006 auf rund 11,4 Mrd. Euro. Aufgrund der guten Auftragslage der Unternehmen im laufenden zweiten Halbjahr 2007 wird ein weiteres Wachstum der Beschäftigten in der gewerblichen Zeitarbeit und des Umsatzes von 10 bis 15 Prozent erwartet. Allerdings hält der Preisdruck gerade im Helferbereich unvermindert an, der durch die EU-Osterweiterung noch einmal verschärft werden wird. Deshalb plädiert der iGZ dringend an den Gesetzgeber, das Arbeitnehmer-Entsendegesetz auch auf die Zeitarbeitsbranche auszuweiten, damit für alle in- und ausländischen Anbieter zukünftig ein allgemeinverbindlicher Einstiegslohn gilt.

Mit einem Beschäftigungsanteil von rund 1, 7 Prozent liegt der deutsche Zeitarbeitsmarkt zwar noch hinter dem im europäischen Ausland, wie etwa Großbritannien zurück. "Dank der Deregulierungen und der gestiegenen gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Beschäftigungsform hat sich Deutschland aber schon jetzt vom Zeitarbeitsentwicklungsland zum Schwellenland entwickelt und wird perspektivisch mit den USA und England das Spitzentrio auf dem internationalen Zeitarbeitsmarkt bilden", so Stolz. Voraussetzung für den Erhalt der enormen Beschäftigungsdynamik der Zeitarbeit sei aber, dass der Zeitarbeit anders als es derzeit Gewerkschaftskreise und Teile der SPD fordern, nicht erneut enge gesetzliche Fesseln angelegt werden. Erforderlich sei vielmehr ein Schulterschluss aller Weitsichtigen in der Branche, Politik und den Gewerkschaftskreisen, die bereit sind, ökonomische Vernunft mit sozialer Sicherheit auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Eine Rolle Rückwärts durch Schaffung restriktiverer Rahmenbedingungen wäre dabei nur kontraproduktiv.

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Zeitarbeitsunternehmen und DGB vereinbaren höhere Löhne.

Die DGB-Tarifgemeinschaft und der Arbeitgeberverband Interessenverband Deutscher Zeit-arbeitsunternehmen (iGZ) haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.

Nach einem Verhandlungsmarathon von sieben Monaten steigen nun die Löhne für rund ein Drittel der Zeitarbeiter im Schnitt um 7,6 Prozent. Für die Entgeltgruppe 1 (ungelernte Hilfskräfte) wurde eine Steigerung zum 1. November 2007 von derzeit 7,00 Euro auf 7,21 Euro festgelegt, zum 1. Januar 2008 auf 7,31 Euro und zum 1. November 2008 auf 7,51 Euro. Sofern der Mindestlohntarifvertrag Zeitarbeit vor dem 1. November 2008 in Kraft tritt, wird bereits zu diesem früheren Zeitpunkt das Entgelt von 7,51 Euro in der E 1 wirksam.

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Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages nun auch wieder für das Elektrohandwerk.

Der Tarifausschuss beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 17.09.2007 der Allgemeinverbindlichkeit des Mindestlohntarifvertrags für das Elektrohandwerk zugestimmt. Nach Veröffentlichung der Allgemein­verbindlicherklärung in der nächsten Ausgabe des Bundesanzeigers werden die Mindestlöhne auch für Zeitarbeitskräfte, die in diesem Bereich arbeiten, zwingend.

Die BDA hat erreicht, dass die Rückwirkung für die Mindestlöhne für die Zeit ab dem 01.09.2007 begrenzt wurde. D.h., dass ab dem 1. September 2007 auch von Zeitarbeits­unternehmen die Mindestentgelte gezahlt werden müssen, obwohl die Allgemeinverbindlicherklärung im Bundesanzeiger später veröffentlicht werden wird.

Demnach sollen in den Alten Bundeländern ab 01.03.2007 9,20 € gezahlt werden, ab dem 01.01.2008 9,40 €, ab dem 01.01.2009 9,55 € und ab dem 01.01.2010 9,60 €. Für die Neuen Bundesländer einschließlich Berlin sieht die Vereinbarung Stundenlöhne von 7,70 € ab dem 01.03.2007, 7,90 € ab dem 01.01.2008, 8,05 € ab dem 01.01.2009 und 8,20 € ab dem 01.01.2010 vor.

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Zielführend und Zukunftsweisend: Bundesagentur für Arbeit setzt auf intensivierte Zusammenarbeit

Auch die Bundesagentur für Arbeit sieht in der flexiblen Zeitarbeit eine zukunftssichere und tragfähige Alternative zum ersten Arbeitsmarkt. Auf einer Tagung mit Branchenverbänden hat dazu BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt Stellung bezogen. Seinen Vorstellungen soll der bestehende Kontakt der BA zur Zeitarbeitsbranche weiter intensiviert werden. Festzustellen sei, dass die Bedeutung der Zeitarbeit zunehme und der Kontakt zwischen BA und Branche dazu führen wird, dass die Arbeitsmarktchancen durch Zeitarbeit weiter verbessert werden.

Aufgrund von Statistiken ist belegbar, dass die Zeitarbeit im Sinne der flexiblen Personaldisposition seit Mitte der 1990er Jahre einen deutlichen anhaltenden Aufschwung erlebt. Aufgrund dieser Tatsache ist auch dynamisch dazu die Arbeitslosenzahl in Deutschland in den vergangenen Monaten gesunken. Viele derzeitige Zeitarbeitnehmer waren zuvor Arbeitslosengeldempfänger, rund 10 % davon sogar länger als ein Jahr.

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Branchenboom entspannt den Arbeitsmarkt

Wir beziehen uns auf einen Artikel der WAZ vom 01. März 2007. Im Februar sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland auf 4,22 Millionen (10.1 %). Dieser Trend bestätigte sich auch im Ruhrgebiet und NRW. Hier verzeichnete die Arbeitslosenquote einen leichten Rückgang um je 0,1 Punkte  auf 13,3 % bzw. 10,4 %. Eine der Ursachen für den Rückgang liegt im verstärkten Arbeitsmarktengagement flexibler Zeitarbeitsfirmen, die immer stärker über qualifizierte Einstellungsverfahren Fachkräfte akquirieren. Die IG Metall sieht in dieser Entwicklung eher Gefahren, da nach Angaben der Gewerkschaft zum Einen einer Festanstellung entgegengewirkt wird, zum Anderen aber auch die Verdienstmöglichkeiten erheblich niedriger ausfallen. Laut einer gewerkschaftlichen Studie versuchten zudem 52 % der Betriebe, auf diese Weise Stammpersonal abzubauen.

Als qualifizierter Personaldienstleister wollen wir dies nicht unkommentiert lassen und aus unserer Sicht ist es falsch, alle Formen der flexiblen Arbeit zu vorurteilen. Auch hier gibt es große Unterschiede, denn Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit. B1 hat sich darauf spezialisiert, Fachkräfte aus den verschiedensten Bereichen zu akquirieren. Denn hier zählt ebenfalls der Grundsatz der Arbeitsqualität für langfristige Kundenbedingungen. Von daher setzen wir auf Transparenz in der Unternehmenskommunikation sowie auf dauerhafte Anstellungsverhältnisse, denn die Kontinuität in unseren eigenen Personalstrukturen erreichen wir ausschließlich über zufriedene Mitarbeiter. Und dafür ist eine leistungsgerechte Bezahlung unter anderem die Vorraussetzung.

Ausgezeichneter Arbeitsschutz sowie Arbeitsrechte sind im deutschen Markt nicht ausgrenzbar - dies ist auch für einen seriösen Anbieter im Zeitarbeitsmarkt gesetzt. Darüber hinaus ist die Zeitarbeit für Menschen eine große Chance, wieder in den ersten Arbeitsmarkt hinein zu kommen. Die zukünftigen Potenziale der Zeitarbeit sind dabei in Deutschland nach oben hin offen, denn auch immer mehr mittelständische Unternehmen greifen in den so genannten Spitzenzeiten auf qualifizierte Verstärkung zurück.

B1 setzt sich täglich das Ziel, diesem Anspruch gerecht zu werden und mit Werten und Vorstellungen die Zeitarbeit in unserem Wirtschaftsraum mit zu gestalten. Der Leitsatz:  Ein Unternehmen, welches für einen festen Zeitraum mit einem freien qualifizierten Mitarbeiter zusammenarbeitet, beschäftigt aus unserer Definition einen festen Mitarbeiter unseres Hauses. Lesen dazu mehr in unserem Portfolio. Wir beantworten Ihnen gern weitere Fragen.

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D&B gibt Ergebnisse aus aktueller Studie bekannt

Haben Sie das gewusst? Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B mit Thema Zahlungsmoral in Deutschland unterstreicht das gute Image der Zeitarbeitsbranche. Innerhalb der Studie wurden mehr als 400 Millionen Rechnungen unter den Gesichtspunkten vereinbarter Zahlungsfristen ausgewertet.

Spitzenreiter ist neben den Zeitarbeitsunternehmen die Druck- und Verlagsbranche. Im Positiven ist auch die Entwicklung bei der Zeitarbeit hervorzuheben. In der Übersicht der Gesamt-Marktperformance verzeichnet die Zeitarbeit ein Plus von mehr als 5 % bei den vereinbarungsgemäßen Zahlungsvorgängen.

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